Guido Santalucia ist Lehrer am Thomas-Strittmatter-Gymnasium und Vater eines Kindes an der Rupertsbergschule in St. Georgen. Im Rahmen eines Erfahrungsaustausches unter Crossiety-Gemeinden und -Städten gab der aktuelle Gemeinderat von St. Georgen einen Einblick, wie Crossiety in Schulen eingesetzt werden kann.

Der digitale Dorfplatz bietet kommunalen Gruppen die Möglichkeit, ihre interne und externe Kommunikation über eine vertrauenswürdige Plattform zu organisieren. Eine Chance, die auch von Schulen und Kitas genutzt wird. Einerseits für die Kommunikation nach Aussen mit der Bevölkerung, andererseits aber eben auch, um die Eltern und Schüler:innen digital zu erreichen.

Als Projektverantwortlicher hat Guido Santalucia Crossiety am Thomas-Strittmatter-Gymnasium sowie an der Rupertsbergschule in St. Georgen eingeführt. Beide Schulen nutzen seither die Plattform, um die gesamte Kommunikation auf eine Plattform zu beschränken. 

Mehr zum Thema «Crossiety für Schulen» finden Sie auf dieser Webseite.

Das Vorgehen

Grundsätzlich ermöglicht die Crossiety-Gruppe den genannten Schulen in St. Georgen, ihre ganze Organisation auf einer Plattform darzustellen. Um die Strukturen der Kommunikation auf Crossiety zu übernehmen, hat Santalucia dafür eine Art «Organigramm» erstellt, welches er den anwesenden Personen am Erfahrungsaustausch vorlegte.

Die übergeordnete Gruppe der Schule bietet der Schulleitung dabei die Chance, alle relevanten Personen schnell und in Echtzeit über wichtige Neuigkeiten zu informieren und auf Veranstaltungen hinzuweisen. In den einzelnen Teams können danach die Klassen im Forum unter sich kommunizieren und sich in einem integrierten Gruppenchat einfach und bequem austauschen.

Um den weiteren Schulen aufzuzeigen, wie auch sie Crossiety nutzen können, erklärte Guido Santalucia Schritt für Schritt, wie er vorgegangen ist:

  1. Auf Crossiety als Privatperson registrieren
  2. Geschlossene Gruppe für die Schule erstellen
  3. Teams für die einzelnen Klassen erstellen
  4. Teams für weitere interne Gruppen und Kooperationen erstellen
  5. Ordner erstellen, um Teams zu strukturieren
  6. Pro Team ein Link generieren, um Eltern (und Grosseltern) einfach und schnell in die Teams einzuladen
  7. Den Mitgliedern bzw. Lehrpersonen und der Schulleitung die richtigen Rechte innerhalb der Gruppe zuweisen

Erfahren Sie im Video, wie das Thomas-Strittmatter-Gymnasium genau vorgegangen ist:

Die Vorteile

Welche Vorteile bringt es für eine Schule mit sich die Kommunikation über Crossiety zu organisieren? Für Guido Santalucia spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Als erste Voraussetzung hebt er den Datenschutz hervor. Die Plattform erfülle die DSGVO-Richtlinien und stelle somit im Vergleich zu anderen Kommunikationslösungen einen hohen Datenschutz sicher. Zudem werde die App von der Gemeinde/Stadt zur Verfügung gestellt und ist für die Schulen kostenlos.

Hat Ihre Gemeinde / Stadt noch keinen digitalen Dorfplatz? Hier erfahren Sie, was Sie tun können, um dies zu ändern.

Von den Funktionalitäten her ersetze die digitale Kommunikation gemäss Santalucia vor allem die Zettelwirtschaft in Schulen, was für ihn ein grosser Mehrwert bedeutet. Es können Umfragen erstellt, Dokumente geteilt, Veranstaltungen geplant und in Chats persönlich miteinander geschrieben werden. Damit ermögliche die Crossiety-App einen direkten Draht zu den Eltern und erhöhe die Geschwindigkeit im Austausch mit und unter den Eltern. Hinzu komme, dass die Plattform auch von weiteren kommunalen Gruppen wie Vereinen oder Unternehmen genutzt wird und somit einen Mehrwert für die ganze Region liefert, wobei man als Schule auch öffentliche Beiträge an die gesamte Bevölkerung erstellen kann – und das alles auf einer App.

Die Vorteile zusammengefasst:

  • DSGVO konform
  • Ersatz der Zettelwirtschaft
  • Direkter Draht zu Eltern
  • Höhere Kommunikations-Geschwindigkeit
  • Multimedial (Bilder, Anhänge etc.)
  • Verschiedene Beitragsarten (Neuigkeit, Veranstaltung, Umfragen, Termin finden, etc.)
  • Gemeinsame Plattform mit anderen kommunalen Gruppen
  • Möglichkeit Events mit der ganzen Bevölkerung zu teilen
  • Eltern können Crossiety auch für weitere Gemeinschaften wie Vereine oder zum Lesen der Gemeindenews nutzen (und sind dadurch bereits auf der Plattform aktiv)

Weitere Hinweise

Im Anschluss an die Präsentation beantwortete Santalucia noch zahlreiche Fragen der Zuhörer:innen. Dabei erwähnt er, dass es für die Einführung einer neuen Plattform eine verantwortliche Person brauche. Diese sei für die Erstellung und technische Umsetzung der Plattform zuständig und helfe den Personen, sich zurecht zu finden. Dazu verweist er auch auf das Support-Center von Crossiety, welches bei technischen Fragen zur Seite stehe.Das Erstellen der Beiträge und die Bewirtschaftung der einzelnen Teams gehöre dann hingegen zur Aufgabe der Lehrpersonen und Teamverantwortlichen. Diese müssen schauen, dass von jedem Schüler und jeder Schülerin mindestens eine Bezugsperson in der Gruppe vertreten ist und die Informationen am richtigen Ort versendet werden – dies sei in ihrem Fall (rund 180 Schüler:innen) jedoch kein Problem gewesen, sagt Santalucia.

Zuletzt gibt Santalucia noch den Hinweis, dass, gerade in grösseren Schulen, auch mehrere Gruppen erstellt werden können. So hat das Thomas-Strittmatter-Gymnasium eine Gruppe für die Elternkommunikation, eine für die Schülerkommunikation, eine Alumni-Gruppe und eine fürs Kollegium. Der Erstellung von Gruppen sind keine Grenzen gesetzt.

Und jetzt?

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