Wie die Vision von mehr lokalem Engagement zu unserer Geschäftsidee wurde

Bild: Erstes Teamfoto aus dem Sommer 2016

 

Seit der Gründung unseres Startups Crossiety ist viel geschehen. Mit diesem Blogbeitrag geben wir dir gerne einen Einblick in unsere Gründungsgeschichte und erzählen dir, was die Idee hinter dem digitalen Dorfplatz ist.

Nach über neun Jahren als Unternehmer im internationalen Umfeld, ist der gebürtige Bündner Patrik Elsa – unser CEO – vor rund fünf Jahren im Raum Zürich sesshaft geworden. Schnell musste er feststellen, dass es in der Agglomeration und in ländlichen Regionen der Schweiz schwierig ist, an lokale Informationen zu kommen. So war er durch Social-Media zwar stets über das Geschehen in der Welt informiert, hingegen nicht über jenes direkt vor seiner Haustür.

Idee einer lokalen Plattform für ein cleveres Zusammenleben

Vor zweieinhalb Jahren lernte Elsa den langjährigen CEO der Partners Group und seinen heutigen Geschäftspartner Steffen Meister kennen, der sich ebenfalls für mehr lokales Engagement stark machen wollte. Mit dieser Vision schlossen sich die beiden kurzerhand zusammen und gründeten Ende 2015 unser Startup Crossiety.

Gemeinsam setzten sie sich das Ziel, eine Plattform für ein cleveres Zusammenleben in der Nachbarschaft, Wohngemeinde und Region zu entwickeln. Die Plattform soll eine “Collaborative Society” ermöglichen, die ihr wertvolles Potential nutzt, mit Menschen, die sich austauschen, gegenseitig helfen und ihr Zusammenleben attraktiv und lebenswert gestalten.

Finanzierung, Gründung des Teams und MVP

Nach einer dreimonatigen Geschäftsplanung sowie zahlreichen Gesprächen mit Gemeindevertretern, Vereinspräsidenten und Gewerblern, entstand schliesslich die Idee eines digitalen Dorfplatzes. Nachdem die Finanzierung sichergestellt war – Crossiety ist durch die beiden Gründer eigenfinanziert – holte sich Elsa Verstärkung ins Boot: Unser sechsköpfiges Kernteam aus Programmierern, Marketing- und Kommunikationsspezialisten sowie Community Managern unterstützte ihn von nun an – heute sind wir bereits rund 15 involvierte Personen (Stand November 2018). Das MVP (Minimum Viable Product) konnten wir schliesslich in den beiden Partnergemeinden Thalwil (ZH) und Schmitten (FR) anfangs 2017 pilotieren.

Erfolgreiche Tour de Suisse – die ersten Partnergemeinden

Als uns klar wurde, dass Gemeinden tatsächlich das Bedürfnis nach einer lokalen Plattform haben und bereit sind für die Kosten aufzukommen, begaben sich Patrik Elsa und Joel Singh – war der erste Mitarbeiter und ist mittlerweile unser jüngstes Mitglied der Geschäftsleitung – auf eine Tour de Suisse, um unseren digitalen Dorfplatz vorzustellen. Der Aufwand hat sich gelohnt: Bisher konnten wir den digitalen Dorfplatz bereits in rund dutzend Partnergemeinden in der Deutschschweiz lancieren. Anfangs 2019 werden weitere Partnergemeinden dazu stossen.

Fokus Roll-Out und Weiterentwicklung der Plattform

Im Fokus der nächsten Monate steht der Roll-Out in unseren bestehenden Partnergemeinden. Weiterhin gilt es zudem unseren digitalen Dorfplatz stetig weiter zu entwickeln. Dabei setzen wir vor allem auf Kundenfeedback von Gemeindevertretern und unseren Crossiety Mitgliedern. Beispielsweise haben wir für Vereine, Schulen, Siedlungen und das Gewerbe auf der Plattform zusätzlich eine Kommunikationslösung gebaut. Die sogenannten Crossiety-Gruppen ermöglichen sowohl die interne Kommunikation unter den Mitgliedern, als auch die externe Kommunikation zu den Einwohnern der Gemeinde und Region. Nebst einem Mitgliederforum, einer gemeinsamen Agenda sowie einem Mitgliederforum stehen in den Crossiety-Gruppen viele weitere Funktionen für einen sinnvollen Austausch unter den Mitgliedern bereit.

Ausserdem wird die Ständerätin und frühere Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer als Unternehmerin und Verwaltungsratsmitglied per 1. Januar 2019 zu Crossiety stossen. Im Rahmen ihrer Beteiligung an der Crossiety AG wird sie, nach Beendigung ihres politischen Amtes, ab Herbst 2019 ihre Tätigkeit als exekutive Verwaltungsrätin ausbauen.

Die zahlreichen interessierten Gemeinden stimmen uns enthusiastisch, auch im nächsten Jahr weiter wachsen zu können.

 

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